Medienkonzept

 

1. Vorüberlegung

 

Computer und Internet werden nicht irgendwann in vielen Lebensbereichen eine wichtige Rolle spielen, sie tun es bereits. Um die neuen Medien als selbstverständlichen Bestandteil einer an den Erfordernissen der Wissensgesellschaft orientierten Lernkultur zu nutzen, müssen Schulen so ausgestattet, Lehrkräfte so qualifiziert werden, dass sie einem Idealzustand so nahe wie möglich kommen.

Ein schwieriges Unterfangen, wenn man die rasante Weiterentwicklung der neuen Medien vor dem Hintergrund knapper finanzieller Ressourcen und zeitintensiver Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrkräfte betrachtet. Gleichwohl müssen auch Schulen für Lernhilfe in Multimedia und Internet einsteigen, damit ihre Schülerinnen und Schüler nicht von dieser Entwicklung abgekoppelt werden.

 

2. Ausstattung

 

Die David-Fabricius-Schule hat inzwischen einen Computerraum mit 14 Arbeitsplätzen, einem Zentralrechner, der ermöglicht sich in jeden Arbeitsplatz einzuloggen. Weiterhin gibt es einen Beamer und ein Whiteboard, das modernen Unterricht durch Einsatz verschiedener Medien ermöglicht. Außerdem ist jeder Klassenraum mit einem PC mit Internetzugang ausgestattet. Dies ermöglicht den Schülern selbstständig Internetrecherchen vorzunehmen  und sich Informationen für den aktuellen Unterricht zu beschaffen. Über eine eventuelle spätere Vernetzung von Klassenräumen untereinander als Intranet wird nachgedacht. Jede Klasse verfügt z. Zt. über einen multimediatauglichen PC und Vernetzung zu einem Farbdrucker in der Bücherei.  Dank unseres Schulträgers, der unsere Planung finanziell jederzeit unterstützt hat, wurde es möglich, auch den Physikfachraum zeitweise mit neuen PCs und Internetzugang auszustatten. Sogar ein modernes computergesteuertes Mikroskop konnte angeschafft werden. In sämtlichen PCs befinden sich Wächterkarten, die einerseits das Abstürzen der Rechner durch Virenbefall verhindern, und andererseits dafür sorgen, dass die schuleigene Programmierung bestehen bleibt. Weiterhin verhindern Wächterkarten, dass Schüler Zugang zu nichtjugendfreien Seiten haben und auch von diesen nichts herunterladen können.

 

3. PC-Einsatz im Unterricht

 

Um den Erwerb von Schlüsselqualifikationen zu erleichtern und zu trainieren ist der Einsatz unserer PCs im Unterricht angestrebtes Ziel. Individuelles, eigenverantwortliches kreativ entdeckendes Lernen und kooperatives Arbeiten erfolgt in unterschiedlichen Lernsituationen. Dem muss ein Medienkonzept letztendlich nachkommen, zumal die technische Entwicklung die Schülerinnen und Schüler zunehmend hiermit konfrontiert. Das Medienkonzept der David-Fabricius-Schule ist eng mit den unterrichtlichen Maßnahmen der Fachbereiche Arbeit, Wirtschaft und Technik (AWT) verankert. Der häufige Einsatz der PCs festigt den Erwerb der Schlüsselqualifikationen erheblich und trägt dazu bei, den Erfordernissen des AWT-Unterrichts nachzukommen. So wird es möglich, eigenverantwortlich die neuen Medien aktiv und über einen längeren Zeitraum für einen qualifizierenden Lernprozess methodisch sinnvoll zu nutzen. Die in der Mittel- und Oberstufe angestrebten Qualifikationen werden in dem Prozess der Berufsfindung real erprobt. Die meisten Schüleraktivitäten im Bereich der Beruforientierung erfolgen durch die Arbeit an den PCs. Dazu gehörten u. a. die Informationsbeschaffung, die Dokumentation, Recherchen, Präsentationen und das Verfassen persönlicher zentraler Texte. Ebenfalls wird das Sammeln wichtiger persönlicher Dokumente ermöglicht: Lebenslauf, Bewerbungsschreiben, Ergebnisse der Betriebs- und Berufserkundung vor Ort, Praktikumsberichte und Praktikumsauswertungen, Notizen und Hinweise zu Vorstellungsgesprächen und Kontaktberichte zur „ARGE“. Durch die zentrale Dokumentation der Berufsfindung im Berufswahlpass haben die Schülerinnen und Schüler die Chance, ihren persönlichen Entwicklungsprozess zu begreifen, einzuschätzen und zu bewerten. Die Schüler sollten nach Erreichen ihres Förderschulabschlusses mit einer vollständigen Bewerbungsmappe in die Berufsausbildung entlassen werden.

 

Weitergehend soll der Einsatz der PCs zusätzlich an der Schule für geplante Projekte, Lesetagebücher im Deutschunterricht und Referate in anderen Fächern und zur Herstellung von Projektmappen genutzt werden.

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