Konzept für die Integration von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf Geistige Entwicklung (GE) an der David-Fabricius-Schule in Großefehn

 

 

Beteiligte Schulen:

 

David-Fabricius-Schule mit dem geplanten Schulzweig Geistige Entwicklung in Großefehn;

Grundschule Am Ottermeer in Wiesmoor;

Astrid-Lindgren-Schule, Förderschule „Geistige Entwicklung“ in Moordorf;

alle Grundschulen in unserem Einzugsgebiet in Kooperation mit der Grundversorgung.

 

 

Ausgangslage:

 

In den letzten Jahren ist festzustellen, dass die Zahl von Schülerinnen und Schülern  mit Förderbedarf GE zunimmt. Laut Statistik ist der Bedarf an Schulplätzen im GE-Bereich in der Region Wiesmoor-Großefehn erheblich gestiegen. So müsste die Schule in Moordorf laut Statistik drei Mal so viele Schülerinnen und Schüler aufnehmen als jährlich abgehen. Geplant ist, dass im nächsten Schuljahr die im Folgenden aufgelisteten Schülerinnen und Schüler von der Astrid-Lindgren-Schule zu uns wechseln:

 

Schule

Jahrgang 6

Jahrgang 7

Jahrgang 8

Jahrgang 9

Grundschule

Am Ottermeer

 

2

 

 

Astrid-Lindgren-Schule

 

2

1

4

David-Fabricius-Schule

2 (integrativ)

2 (integrativ)

1

 

 

Insgesamt werden zum Schuljahr 2011/12 zehn Schülerinnen und Schüler jahrgangsübergreifend an unserer Schule beschult werden müssen plus vier Schüler integrativ.

 

Es ist zu erwarten, dass dieser Trend noch zunimmt. Somit sind die Kapazitäten der Astrid-Lindgren-Schule mit 98 Schülerinnen und Schülern schon in diesem Jahr erschöpft gewesen, obwohl die Schule baulich erweitert wurde. Die Schule wurde für 84 Schüler konzipiert, bei 90 Schülern ist die Obergrenze erreicht. Bis 2011 werden an der Astrid-Lindgren-Schule ca. 110 Schülerinnen und Schüler erwartet. Dieser Zustand ist nicht mehr ertragbar. Aus diesem Grunde macht es Sinn an unserer Schule eine Außenstelle im Schulzweig GE zu gründen.

 

Von 2003 bis 2011 sind die Schülerzahlen im Schulzweig GE aus dem Einzugsgebiet Wiesmoor-Großefehn an der Grundschule Am Ottermeer um knapp 40 % gestiegen. Hinzu kommen Schülerinnen und Schüler aus den anderen sechs Grundschulen, die zurzeit in der Grundversorgung durch die David-Fabricius-Schule betreut werden.

 

Mit der Grundschule Am Ottermeer ist vereinbart, dass die Schülerinnen und Schüler weiterhin bis Klassenstufe 6 im Schulzweig Geistige Entwicklung an der Ottermeerschule verbleiben.

 

Danach ist eine gezielte Beschulung dieser Schülerinnen und Schüler an der David-Fabricius-Schule erforderlich. Die Schule verfügt über die hierfür nötigen räumlichen Kapazitäten und kann daher um den Schulzweig GE erweitert werden. Es besteht  der Elternwunsch, dass ihre Kinder in der Region beschult werden, da sie zum Teil für eine Wegstrecke bis zu 75 Minuten mit dem Schulbus unterwegs sind, d.h. eine Gesamtfahrtzeit von 150 Minuten ist einfach eine zu große Belastung für die Schülerinnen und Schüler. Deshalb ist mit der Astrid-Lindgren-Schule vereinbart worden, die zurzeit dort beschulten Schülerinnen und Schüler an unsere Schule umzuschulen. Alle weitern Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Aurich, die nicht aus unserem Einzugsgebiet kommen, werden weiterhin an der Astrid-Lindgren-Schule in Moordorf beschult werden. In Absprache mit der Schulleitung der Astrid-Lindgren-Schule würde es wenig sinnvoll sein Schüler, die bereits in der Oberstufe sind, herauszunehmen, da bereits eine gezielte Berufsvorbereitung stattfindet. Unser Konzept beschreibt die Entstehung des Schulzweiges an der David-Fabricius-Schule in der Form, dass die Jahrgänge sich von unten nach oben aufbauen.

 

 

Definition:

 

Die Geistige Entwicklung ist namensgebend für unseren neuen Schulzweig. Was bedeutet geistige Entwicklung und wofür steht sie?

 

Geistige Entwicklung ist der wechselseitige Prozess der Anpassung des Individuums an seine Umwelt und wiederum die Anpassung der Umwelt an das Individuum

(Jean Piaget, Schweizer Entwicklungspsychologe).

 

Dieser Prozess beginnt mit der sensomotorischen Phase in den ersten beiden Lebensjahren, in denen sich das Kind seine Umwelt vor allem handelnd erschließt

(begreifen). Er setzt sich durch eine schrittweise Verinnerlichung der Denkvorgänge bis hin zum logischen Denken und reflexiven Denken (dem Denken über das Denken) im jugendlichen Alter fort. Geistige Entwicklung beginnt vom ersten Lebenstag an, findet in jeder Lebenssituation statt,  also in jedem Alter und in jeder Entwicklungsstufe.

 

An unserer Schule sollte nun jede Lebenssituation so gestaltet sein, dass sich an ihr geistige Entwicklung vollziehen kann für jeden Schüler, egal in welcher Entwicklungs-stufe er sich befindet. Unsere Aufgabe soll sein, das bisher Erreichte zu erkennen, Möglichkeiten der Weiterentwicklung zu finden und zu planen und nächste Entwicklungsschritte einzuleiten. Mit Hilfe der individuellen Förderpläne sollen der Unterricht und die Zielsetzung entsprechend festgelegt und durchgeführt werden. Ziel ist es, dass im neuen Schulzweig GE alle Schülerinnen und Schüler so beschult werden, das sie ihren Voraussetzungen entsprechend gefördert werden und sich so geistig weiter entwickeln. Denn jede  Schülerin/jeder Schüler kann sich, ausgehend von seiner/ihrer individuellen Situation geistig weiterentwickeln.

 

 

Zielsetzung der Maßnahme:

 

  • Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf Geistige Entwicklung im Einzugsgebiet David-Fabricius-Schule (Förderschule mit Schwerpunkt Lernen) sollen im Schulzweig GE beschult werden. Dafür soll der Schulzweig GE an der David-Fabricius-Schule eingerichtet werden. Ziel der Maßnahme soll die soziale Integration der Schülerinnen und Schüler in Wohnortnähe sein.

 

  • Für die neu eingerichteten Klassen (voraussichtlich 2) im Schulzweig GE 2011/12 erwarten wir 10 Schüler. 7 Schüler und Schülerinnen aus dem Einzugsgebiet, die z. Zt. in Moordorf beschult werden und mindestens 2 Schüler von der GS Am Ottermeer.

 

  • Vermeidung langer An- und Abfahrtszeiten: Den Schülerinnen und Schülern wird dadurch ermöglicht, in ihrem  sozialen Umfeld beschult zu werden. Auch vermindern kurze Anfahrtszeiten soziale Spannungen, die oft auf den Schulalltag übertragen werden.

 

  • Es soll sich dabei um alle Schülerinnen und Schüler handeln, die einen Förderbedarf GE haben und im Einzugsgebiet der David-Fabricius-Schule wohnen. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler vom Schulzweig GE von der Grundschule Am Ottermeer im Schuljahr 2011/12 aus der 6. Klasse an der David-Fabricius-Schule in Klassenstufe sieben aufgenommen werden.

 

  • Der Schulzweig soll von unten nachwachsen. Bei zu geringen Schülerzahlen ist auch eine jahrgangsübergreifende Beschulung möglich.

 

  • „Lernen unter einem Dach“: Integrative und keine kooperative Beschulung. Dies setzt einen differenzierten Unterricht und spezielle Fördermaßnahmen voraus.

 

  • Die Durchlässigkeit zwischen den Förderschwerpunkten wird weiterhin möglich sein. Bei einer positiven Lernentwicklung erfolgt eine Feststellung des veränderten Förderbedarfs.

 

 

Pädagogisch-organisatorische Bedingungen:

 

  • Geplanter Schulträger für die Maßnahme ist der Landkreis Aurich.
  • Einzugsbereich ist der Raum Wiesmoor, Großefehn und angrenzende Ortschaften.
  • Die Aufnahme erfolgt in Absprache mit dem sonderpädagogischen Schulzweig der Grundschule Am Ottermeer und der Förderschule GE in Moordorf und nach Gutachtenlage.
  • Angestrebter Beginn: Schuljahr 2011/2012.
  • Das schriftliche Einverständnis der Erziehungsberechtigten muss vorliegen, so dass es sich um eine verbindliche Einschulung handelt.
  • Die Beförderung der Schülerinnen und Schüler muss individuell erfolgen und durch den Landkreis Aurich sichergestellt werden.
  • Die Klassenstärke ist geringer als im reinen LE-Klassen (10+2).
  • Der Unterricht muss sich an den individuellen Förderplänen orientieren. Für jeden Schüler wird ein Entwicklungs- und Förderplan für das Schuljahr erstellt, um den individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten des jeweiligen Schülers an unserer Schule Rechnung zu tragen. Diese Pläne werden je nach individueller Entwicklung fortgeschrieben. Dabei werden bei der allgemeinen Übersicht  Förderschwerpunkte und -ziele festgelegt.
  • Eine Stundenzuweisung mit pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist erforderlich.
  • Die Schulzeit im Schulzweig an der David-Fabricius-Schule beträgt 6 -7 Jahre und endet nach dem 12. Schuljahr. Bei Bedarf kann eine Schulzeitverlängerung möglich sein.
  • Im Schulzweig GE wird eine intensive Berufsorientierung stattfinden.
  • Im Anschluss daran: Aufnahme in den Trainings- und Eingangsbereich der WfbM (Werkstätten für behinderte Menschen) oder in entsprechende Berufsorientierungsklassen der BBS.
  • Eine Ganztagsbeschulung in Begleitung pädagogischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird angeboten.
  • Der Unterricht muss ganzheitlich geplant und umgesetzt werden. Zu dem fächerübergreifenden und handlungsorientierten Unterricht wird es lehrgangsartigen Fachunterricht geben.
  • Der Unterricht kann jahrgangsübergreifend stattfinden.
  • Der Unterricht soll auch in Form von Unterrichtsprojekten stattfinden.
  • Der Unterricht wird nach den schulinternen Arbeitsplänen geplant. Dabei wird bei Bedarf unterstützende Kommunikation in den Unterricht mit einfließen.

 

Personal:

 

Pro Klasse beantragt bei der Landesschulbehörde:

  • Förderschullehrerin/Förderschullehrer für den Vormittagsbereich und zusätzlich für den Nachmittagsbereich (zurzeit 11 Stunden pro Woche)
  • Erzieherin/Erzieher (Vollzeit)
  • Pädagogische Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
  • 1 Physiotherapeutin/Physiotherapeut

 

 

Weitere Rahmenbedingungen:

 

  • Das Mittagessen kann in der Mensa der benachbarten KGS eingenommen werden. Alternativ kann das Essen auch in die Küche der David-Fabricius-Schule geliefert und im angrenzenden Essraum eingenommen werden. Die Begleitung der Schülerinnen und Schüler beim Essen wird durch das oben beschriebene Personal sichergestellt. Zusätzliches Küchenpersonal wird nicht benötigt.

 

  • Es besteht eine Vernetzung mit anderen Fachinstitutionen (Fachärzte, Ergotherapie, etc.). Daher ist es ohne weiteren Aufwand möglich, Fachpersonal heranzuziehen.

 

  • Darüber hinaus bietet die Schule Unterstützung bei der Bereitstellung von außerschulischen Hilfen (medizinische, psychologische, therapeutische und pädagogische Versorgung; Kontakte zu Vereinen und Werkstätten; Wohnheimunterbringung).

 

  • Die Kontaktaufnahme mit Behörden und Institutionen ist gegeben (z.B. zum Amt für Kinder, Jugend und Familie; zu Erziehungsberatungsstellen; zum Sozialamt bzw. zu den Arbeitsgemeinschaften/Jobcentern; zu den Werkstätten für behinderte Menschen; der Lebenshilfe; etc.)

 

  • Der Schwimmunterricht wird im Hallenbad Wiesmoor stattfinden.

 

 

Elternarbeit:

 

Um einen regelmäßigen Informationsaustausch zu gewährleisten, werden enge Kontakte gepflegt:

 

  • regelmäßige Elternabende;
  • Elternberatung durch die Beratungslehrer oder Familientherapeuten;
  • Möglichkeit der Hospitation der Eltern im Unterricht;
  • gemeinsame Feste;
  • Förderverein.

 

 

 

Zeugnisse:

 

  • Alle Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Jahrgänge des Schulzweiges GE erhalten ein Berichtszeugnis. In dem Zeugnis werden Aussagen über das Arbeits- und Sozialverhalten, das Sprachverhalten sowie zu den erreichten Kompetenzen in den durchgeführten Unterrichtsvorhaben, Projekten und der fachorientierten Lehrgänge der Schülerin/des Schülers getroffen. Zusätzlich werden zum Schuljahreshalbjahr Aussagen zum Arbeits- und Sozialverhalten gemacht, um die aktuelle Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler festzustellen und auf mögliche Veränderungen des sonderpädagogischen Förderbedarfs reagieren zu können.

 

  • Zum Abschluss ihrer Schulzeit erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Abschlusszeugnis. Ein eigenständiger Abschluss der Förderschule mit dem Schulzweig GE ist in den Richtlinien nicht vorgesehen.

 

 

Unterrichtszeiten:

 

  • Ankunft der Schüler zwischen 8.00 und 8.15 Uhr
  • 1. Unterrichtsblock: 8.15 Uhr - 9.50 Uhr
  • Frühstückspause
  • 2. Unterrichtsblock: 10.05 Uhr - 11.35 Uhr
  • Pause
  • 3. Unterrichtsblock oder AG-Zeit: 11.55 Uhr - 13.30 Uhr 
  • Schulschluss bzw. Mittagspause: 13.30 Uhr - 14.15 Uhr
  • Nachmittagsunterricht oder WPK: 14.30 Uhr - 16.00 Uhr

(WPK: Wahlpflichtkurs)

 

 

Aufsicht und Sicherheit:

 

  • Den Schülerinnen und Schülern stehen im Laufe des Tages je nach individuellem Bedarf auch mehrere Pausen zu. Zwei große Pausen sind fest im Stundenplan eingeplant. Die Schüler sollen diese möglichst draußen auf dem Schulhof verbringen. Bei schlechtem Wetter gibt es die Möglichkeit in der Aula an verschiedenen Spielangeboten teilzunehmen. Ein Oasenraum steht für die Schüler zur Verfügung, die dringend eine ruhige Pause benötigen. Es werden jeweils die entsprechenden Aufsichten geplant. Bei individuellen Einzelpausen stehen kleinere Räume zur Verfügung. Die Aufsicht wird dann durch die verschiedenen Fachkräfte organisiert werden.

 

 

Ziele und Inhalte des Unterrichts:

 

Ziele und Inhalte des Schulzweiges GE sind  in dem Kerncurriculum für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (Hrsg.: Niedersächsisches Kultusministerium, 2007) festgeschrieben:

 

  • Für die Planung  und Umsetzung von Unterricht sind die Aspekte der Individualisierung, der Lebensbedeutsamkeit und der Handlungsorientierung grundlegend, um die unterschiedlichen Bedürfnisse und Entwicklungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen zu können. Sie bilden die Basis, auf der unter vorrangiger Berücksichtigung lebenspraktischer Aspekte die Unterrichtsplanung fächerübergreifend oder fachbereichsbezogen erfolgt.

 

  • Lebenspraktische Aspekte im Kerncurriculum sind:

 

  • Kommunizieren
  • Sich bewegen (Mobilität)
  • Vitale Funktionen des Lebens aufrecht erhalten
  • Sich pflegen
  • Essen und Trinken
  • Ausscheiden
  • Sich kleiden
  • Ruhen und schlafen
  • Spielen
  • Geschlechterrollen und sexuelle Identität entwickeln
  • Für eine sichere Umgebung sorgen
  • An sozialen Bereichen des Lebens teilhaben
  • Soziale Beziehungen entwickeln
  • Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen
  • Gewaltprävention (siehe Konzept der David-Fabricius-Schule)

 

 

Teamarbeit:

 

  • Die Zusammenarbeit vieler verschiedener Personen mit unterschiedlichem Fachwissen ist gekennzeichnet durch ein gemeinsames Ziel: die ganzheitliche Förderung des Schülers.

 

  • Unterschiedliche Berufsgruppen bringen ihr Fachwissen ein, um jedem einzelnen Schüler mit den jeweils speziellen Förderbedürfnissen und individuellen Entwicklungsmöglichkeiten gerecht werden zu können.

 

  • Die Vernetzung der vielfältigen Fachkompetenzen erfordert die enge Zusammenarbeit und Reflektion. Organisiert wird dies als Kernteam, bestehend aus Förderschulpädagogen und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die überwiegend ihren Dienst in ihrer Klasse verrichten.

 

  • Die Gestaltung des Unterrichts und die Planung der individuellen und speziellen Förderung obliegen der Lehrkraft, die pädagogischen Mitarbeiter üben unterrichtsbegleitende Funktionen und Tätigkeiten aus. Hinzu kommen Therapeuten und Fachleute, die individuelle Förderungen oder Beratungen durchführen, die aber nicht zum Personal der Schule gehören.

 

 

Öffnung der Schule:

 

  1. Teilnahme an Sportfesten
  2. Teilnahme an Kursen in der KGS
  3. Teilnahme am Brautpfad legen
  4. Teilnahme an Fußballturnieren
  5. Teilnahme am ostfriesischen Kulturtag
  6. Regelmäßiger Besuch der Kirche Aurich-Oldenburg zu besonderen Festen (Ostern, Weihnachten, Erntedank).
  7. Wiener Kinderoper
  8. Kino Aurich
  9. Eigene Schulfeste
  10. Klassenreisen
  11. Projektwochen
  12. Arbeiten für Afrika
  13. Tag der Drogenprävention mit der Polizei Aurich
  14. Tag der Gewaltprävention
  15. Streitschlichterausbildung
  16. Teilnahme am Programm des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Aurich
  17. Teilnahme am Auricher Modell

 

 

Therapiebereich:

 

      • Viele Schülerinnen und Schüler unserer Schulform haben einen therapeutischen Förderbedarf. Um diesem gerecht zu werden, gibt es Absprachen mit verschiedenen Kinder- und Jugendpsychiatern und Psychotherapeuten, Familien-, Ergo- und Lerntherapeuten, die zu uns an die Schule kommen und vor Ort therapeutisch arbeiten. So werden Eltern entlastet, denen es aus persönlichen oder fahrtechnischen Gründen schwer fällt, diese Termine nachmittags wahr zu nehmen.

 

 

Zusammenfassung:

 

Das Schulkonzept ist aus dem Bedürfnis entstanden, Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf GE an unserer Schule sozial integriert zu beschulen, um die sozialen Kontakte der Schülerinnen und Schüler, die durch die Beschulung an der Schule Am Ottermeer entstanden sind, zu ermöglichen. Im Rahmen der Grundversorgung an den Grundschulen werden diese Schüler von Förderschullehrerinnen und Förderschullehrern unserer Schule betreut und sind uns bereits dadurch bekannt. Aus diesem Grund ist von Seiten der Elternschaft immer wieder der Wunsch geäußert worden, ihre Kinder wohnortnah beschulen zu lassen. Wir arbeiten eng mit der Grundschule Am Ottermeer mit dem Schulzweig GE zusammen und stehen in regem Austausch.

 

Baulich bietet unsere Schule ideale Bedingungen, da lediglich nur kleine Veränderungen nötig sind. Ein Behinderten-WC mit Dusche ist bereits vorhanden, ein zusätzlicher Wickelraum kann eingerichtet werden. Für die Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf GE ist ein Klassenraum mit Küchenzeile vorgesehen, um die Versorgung während der klasseninternen Pausen sicher zu stellen. Die Schule ist bautechnisch für Schülerinnen und Schüler mit Körperbehinderungen konzipiert, Rampen und ein Fahrstuhl sind deshalb vorhanden.

 

Da unser pädagogischer Anspruch dem Gedanken der Integration entspricht und unser Schulprogramm entsprechend regelmäßig fortgeschrieben wird, folgen wir diesem Gedanken.

 

 

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