Konzept zur Gesunderhaltung und gesunden Lebensweise

 

Einleitung

 

Die Schule nimmt in der Gesellschaft einen großen Stellenwert bei der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen ein. Insbesondere in der Grundschulzeit werden Grundlagen für das weitere Leben geschafften.

 

 

Vor diesem Hintergrund gewinnt es an Bedeutung, dass im Rahmen der Etablierung unserer Schule als Ganztagsschule – mit umfangreicher Betreuung der Kinder – die Unterstützung der Gesunderhaltung und gesunden Lebensweise aller Schüler, Lehrkräfte und des Personals einen wichtigen Platz einnimmt.

 

Neben der Unsetzung des Rauchverbotes bilden die Förderung von Lebenskompetenzen sowie präventive Maßnahmen die Schwerpunkte des schulischen Gesundheitskonzeptes.

 

Elemente des Gesundheitskonzeptes

 

Die einzelnen Elemente werden durch gezielte Maßnahmen im fächerübergreifenden Unterricht in Verbindung mit den Lehrplanzielen sowie durch eine daraufhin abgestimmte Pausen- und Nachmittagsgestaltung erreicht.

 

Die Nutzung der vielfältigen Angebote außerhalb der Schule sowie die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern insbesondere aus dem Gesundheitsamt, der Polizei, dem Jugendamt und der Koordinierungsstelle Schulverweigerung Die 2. Chance der Kreisvolkshochschule werden weitergeführt und ausgebaut.

 

Umsetzung des Rauchverbotes 

 

Im Zuge der Einführung des Rauchverbotes an den niedersächsischen Schulen wurde zum Schuljahresbeginn 2007/08 festgelegt, dass auf dem gesamten Schulgelände einschließlich der Nebengebäude das Rauchen untersagt ist.

 

Zur Durchsetzung des Rauchverbotes werden folgende Maßnahmen umgesetzt:

 

  • Information über das ausnahmslose Rauchverbot im Rahmen von Schulveranstaltungen, Elternabenden und Dienstberatungen

 

  • Vorbildwirkung aller, die beispielsweise im Rahmen von Unterrichtsgängen, Wandertagen und Klassenfahrten mit den Kinder unterwegs sind, durch Rauchverzicht im Beisein der Kinder
  • Information der Eltern bei Verstößen gegen das Rauchverbot durch Schüler sowie Ermahnungen für Erwachsene.

 

Gesunde Ernährung und Gesunderhaltung des Körpers

Die Gesundheitsförderung ist Anliegen aller Pädagogen unserer Schule. Die enge Zusammenarbeit mit den Eltern sowie aller Lehrkräfte und Erzieher ist die Basis für einen Erfolg in der täglichen Arbeit.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem eigenen Körper tragen maßgebend zum Wohlbefinden und zur Leistungsfähigkeit bei.

 

Die Kinder gewinnen Erkenntnisse über eine gesundheitsfördernde Ernährung und Lebensweise, ihnen werden Essgewohnheiten und die Bedeutung einer gesunden Lebensführung vermittelt:

 

  • Regelmäßige Durchführung von Aktionen und gesundheitsfördernder Projekte. wie beispielsweise „Take five“ (die Schüler erhalten unentgeltlich frisches Obst und Gemüse in der Pause; finanziert vom Förderverein der David-Fabricius-Schule)
  • Aktionstage mit der Auricher Polizei: Schüler erfahren in Projektarbeit die Gefahren und Risiken von Drogen und anderen Suchtmitteln
  • weitere Aktionstage mit den Eltern und Schülern zum Thema: Gewalt in Medien und Missbrauch, auch wieder in Zusammenarbeit mit der Auricher Polizei
  • Anbau und Ernte von Obst und Gemüse im Schulgarten zur eigenen Verarbeitung und zum Verzehr, zum Beispiel Kräuterquark, Obstsalat, u. ä.
  • Achtung auf größenangepasste Schultische und Stühle und Gewichtsreduzierung des Ranzens durch Ablagemöglichkeiten für Schulsachen in der Schule
  • Ein Mal wöchentlich Schwimmen gehen mit anschließendem Duschen, daraus ergeben sich Gespräche über Körperhygiene
  • Nutzung des Ruhe- und Entspannungsraumes einmal für Schüler und einmal für Lehrkräfte
  • Wöchentlicher Hauswirtschaftsunterricht unter dem Aspekt der gesunden Ernährung; AG-Angebote im Nachmittagsbereich
  • Zusammenarbeit mit Ernährungsberaterinnen.

 

Bewegungsfreundliche Schule

 

Bewegung fördert die Lernfähigkeit und Lernbereitschaft unserer Kinder und ist für eine gesunde und leistungsfähige Entwicklung unerlässlich. Dem Bewegungsdrang der Schüler wird nicht nur der Sportunterricht gerecht, sondern die Bewegung wird in allen Unterrichtsfächern sowie in den außerunterrichtlichen Bereichen wie Pausen, Schulhort und Freizeit in die Schulkultur integriert:

 

  • jährliche Durchführung von Sport- und Sommerfesten;
  • Bewegungsangebote zu Schulfesten und bewegungsorientierte Projekte, wie beispielsweise Spielmobil vom Landkreis Aurich;
  • Bereitstellung von Pausenkisten mit Spiel- und Sportgeräten;
  • Vermittlung von Bewegungsspielen als Anregung für eine aktive Pausen- und Freizeitgestaltung;
  • vielfältige AG-Angebote  am Vor- und Nachmittag mit einer sinnvollen Freizeitgestaltung wie Tanzen, Sport- und Bewegungsspiele;
  • Aufenthalt an frischer Luft – Unterricht im grünen Klassenzimmer, Sportunterricht und Spielen am Nachmittag im Freien;
  • regelmäßige Teilnahme an Wettkämpfen mit der benachbarten KGS und Turnieren mit den anderen Förderschulen des Landkreises;
  • Erlernen vielfältiger Sportarten und Bewegungserfahrungen im Sportunterricht – wie beispielsweise Schwimmunterricht, Eislaufen, Fussball, Basketball;
  • Regelung mit Regen- und Schneepause; sonst in jeder Pause im Freien.

 

Sexualerziehung

 

Das Verständnis der Jungen und Mädchen für den eigenen Körper entwickelt und stärkt das Selbstbewusstsein und das eigene körperliche Verfügungsrecht:

 

  • Kennen lernen des Körpers und Benennen der Körperteile, Gemeinsamkeiten und Unterschiede
  • Vermittlung von Kenntnissen über die kindlichen Entwicklungsphasen und die Schwangerschaft
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Veränderung des Körpers und Sexualität

 

  • Missbrauch: Erscheinungsformen, Verhaltensweisen und Schutzmöglichkeiten
  • Elterninformationen zur Sexualerziehung zu den Elternabenden.

 

Aufklärung über Süchte und Drogen

 

Die Kinder dürfen mit ihren Problemen und Ängsten nicht allein gelassen werden. Sie werden begleitet, auf Hilfsangebote aufmerksam gemacht und ihnen werden Alternativen aufgezeigt.

 

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht und Drogen soll zur Entwicklung des Selbstwillens beitragen, um die eigene Gesundheit zu schützen und nicht zu gefährden:

 

  • Teilnahme an Projekttagen zum Thema Drogenprävention mit Aufklärung und Wissensvermittlung über die Suchtgefahren, Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht auf verschiedene Art und Weise durch Lesen von Ganzschriften im Deutschunterricht, kulturelle und künstlerische Angebote mit Auszeichnungsveranstaltung
  • Portfolio zur gesunden Lebensführung
  • Vermittlung wichtiger Lebenskompetenzen, wie beispielsweise Entscheidungen treffen, Widerstandsfähigkeiten herausbilden, Stress- und Konfliktbewältigung, um eine Verzögerung des Erstkonsums bzw. Verzicht auf Drogen zu erreichen.

 

Achtung des Anderen, Gefahrenabwendung

 

Zu einem guten Schulklima gehört die gegenseitige Achtung im täglichen sozialen Umgang, um gemeinsam zu leben, zu arbeiten und zu lernen. Ein wichtiger Bestandteil dabei ist das Erlernen richtiger Verhaltensweisen auch in Notsituationen und die Kenntnis von Verhaltensregeln, um sich nicht selbst oder andere zu verletzen oder in Gefahr zu bringen.

 

In engem Zusammenhang stehen Bewegungsmangel und Unfallrisiko. Regelmäßige Bewegung macht kräftiger, widerstandsfähiger und ausdauernder. Daher sollen die Schüler vielfältige Bewegungserfahrungen sammeln:

 

  • Förderung des Miteinanders durch gemeinsame Aktivitäten im Klassenverband und durch zahlreiche Schulveranstaltungen.
  • schulisches Zusammenleben auf der Grundlage schuleigener Werte und Normen
  • Herausbildung und Förderung der positiven Persönlichkeitsentwicklung durch Lob und Anerkennung für normgerechtes Verhalten
  • Kenntnisvermittlung über richtiges Verhalten zum Vermeiden von Krankheiten und Unfällen
  • Schulung und Einsatz von Streitschlichtern für den Pausenhof
  • regelmäßige Belehrung und Alarmübungen zum richtigen Verhalten bei Brand und anderen Gefahrensituationen
  • Etablierung von Verhaltensregeln bei Gewalttätigkeiten , rotes und gelbes Kartensystem
  • Umsetzung eines angenehmen Schulklimas, geprägt von gegenseitiger Rücksicht, Toleranz und Achtsamkeit
  • Vermittlung des richtigen Verhaltens im Straßenverkehr als Fußgänger, Radfahrer und Mitfahrer in Verkehrsmitteln, Erlernen der Verkehrsregeln, Bedeutung von Gurt und Helm, Fahrradmotorikausbildung, Einsteigerbus, Mofa-AG der KGS Großefehn.
  • Kenntnisvermittlung zum Umweltschutz und Teilnahme an Energiesparwettbewerben.

 

Förderung der Entwicklung der Lebenskompetenz in allen Bereichen

 

LEBENSKOMPETENZEN

 

Umgang mit Stress und Angst, kritisches Denken, Konfliktfähigkeit, Umgang mit Gefühlen, Gefühle ausdrücken können : 

Dafür haben wir zwei Mal die Woche Beratungsstunden durch den Beratungslehrer.

 

Selbstbehauptung – Selbstwahrnehmung - Entwicklung eines positiven Selbstbildes

 

Teamfähigkeit – Freundschaften aufbauen können – Kommunikations- und Kontaktfähigkeit.

 

Komm, ich führe dich zu interessanten Links
233767
By: Fresh Joomla templates