Beschwerdekonzept der David-Fabricius-Schule

 

Grundsätze für einen Umgang mit Beschwerden sowie Abläufe und Dokumentationspflichten sind in folgendem Beschwerdekonzept geregelt. Dieses gilt für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (einschließlich Schulleitung), Eltern und Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler.

 

 

1. Anlass

 

Beschwerden werden gelegentlich persönlich, telefonisch oder schriftlich der Schulleitung vorgetragen und nicht direkt den Beteiligten. Dadurch entstehen immer wieder “Überrumpelungsreaktionen“, da die Schulleitung, der die Beschwerde vorgetragen wird,  nicht immer die Hintergründe oder sachliche Berechtigung kennt. Oder sie kennt im Moment der Beschwerdeführung nur eine Meinung und muss die Stellungnahme der Person, über die Beschwerde geführt wird, erst noch einholen.

 

2. Prüfung

 

Sollte die Beschwerde der Schulleitung vorgetragen worden sein, prüft sie zunächst folgende Fragen:

Um welches Problem geht es?

Gegen wen (oder was) richtet sich die Beschwerde (Sachebene)?

Die Schulleitung macht danach deutlich, dass sie zunächst in der Situation zu der vorgetragenen Beschwerde keine inhaltliche oder wertende Stellung nehmen wird,

verweist auf das in der Schule geltende Verfahren zur Bearbeitung von Beschwerden und bietet Unterstützung bei der Behandlung der Beschwerde an.

 

3. Grundsatz

 

Konflikte und Beschwerden werden da bearbeitet, wo sie auftreten. Erst wenn auf dieser Ebene keine Lösung gefunden wird, sind andere Ebenen einzubeziehen.

 

4. Zuständigkeitsweg

 

Folgender Zuständigkeitsweg bei Beschwerden ist einzuhalten:

 

  1. Die Schülerin/der Schüler, die Eltern und die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter wenden sich direkt an die betreffende Person oder, falls sie dies nicht möchten, können sie sich an den Beratungslehrer wenden oder ihr Anliegen schriftlich formulieren und in den Kummerkasten (Briefkasten neben dem Sekretariat) werfen.
  2. Im Falle der fehlenden Lösung des Problems wenden sie sich abhängig vom Beschwerdefall an die Konfliktlotsen, die Klassenleitung, Beratungslehrkraft oder Elternvertreter der Klasse.
  3. Gibt es keine Abhilfe der Beschwerde auf der vorigen Ebene bzw. kommt eine Vereinbarungen nicht zustande wenden sich die Schülerin/der Schüler, die Eltern und die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter an die Schulleitung unter Einbeziehung der auf der vorigen Ebene beteiligten Personen des Beschwerdevorgangs.
  4. Ist keine innerschulische Lösung des Konflikts möglich, wenden sich die Schülerin/der Schüler, die Eltern und die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter an die Schulaufsicht, Schulpsychologen, Suchtberatung, je nach Art des Beschwerdefalls unter Einbeziehung der auf der vorigen Ebene am Beschwerdevorgang beteiligten Personen.

 

5. Intervention

 

Falls es sich bei dem Beschwerdegrund um ein Problem großer Tragweite handelt (z.B. schwerwiegende Dienstpflichtverletzungen, Gewalt, sexueller Übergriff), handelt die Schulleitung unmittelbar und sorgt unter Einbeziehung der beteiligten Parteien für Aufklärung des Sachverhalts und Einleitung der geeigneten Maßnahmen. Bei gravierenden disziplinarischen Maßnahmen gegen Mitarbeiter muss die Schulaufsicht informiert werden.

 

6. Auswertung

 

Vereinbarungen anstreben: Auf jeder Zuständigkeitsebene sollen Konflikt lösende Vereinbarungen angestrebt werden, die nach festgelegter Zeit überprüft werden.

 

Dokumentation: Auf allen Ebenen sind die Vereinbarungen schriftlich festzuhalten (Protokollbogen für Gespräche im Sekretariat). Alle Beteiligten erhalten eine Kopie dieser Vereinbarung. Vereinbarungen werden in der entsprechenden Akte festgehalten.

Unterstützung: Sollte eine von der Beschwerde betroffene Mitarbeiterin/ Mitarbeiter Unterstützung benötigen bzw. anfragen sind je nach Situation – das Klassenteam, der Personalrat, Mitglieder der entsprechenden Fachkonferenz, Beratungslehrkraft, ein Mitglied der Schulelternrates, die Schulleitung – gehalten, diese Unterstützung zu geben.

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