Beratungskonzept

Die David-Fabricius-Schule in Großefehn ist eine Förderschule Lernen. Sie ist ein sonderpädagogisches Förder- und Beratungszentrum für die Stadt Wiesmoor und für die Gemeinde Großefehn.

 

Die konzeptionellen Rahmenbedingungen der David-Fabricius-Schule sind nach außen gerichtet:

  1. Die sonderpädagogische Grundversorgung der Primarstufe seit 1989 in 7 Gesamtschulen.
  2. Die strukturelle abgesicherte Berufsorientierung im Auricher Modell (seit 1996).
  3. Das Pilotprojekt MESEO (Modellprojekt Emotionale und Soziale Entwicklung in Ostriesland) seit 2003/04.
  4. Die enge Kooperation mit dem Leinerstift bzw. mit der Johann-Heinrich-Leinerschule seit Gründung der ehemaligen Sonderschule/Förderschule Strackholt/Wiesmoor 1972.
  5. Die Kooperation mit der KGS Großefehn als nachbarschaftlicher Partner bei Schullaufbahnberatungen.
  6. Die Kooperation mit anderen Schulen/ Beratungseinrichtungen/ Hochschulen, Berufsbildungswerken, (Förderschulen, Hauptschule Sandhorst/Aurich) Berufsberatung Jugendamt/Betriebe/Uni Oldenburg).

 

Strukturell (nach innen) gerichtete Rahmenbedingungen sind:

 

  1. In der Förderschule werden die Schuljahrgänge 5 bis 9 – und 10 bei Schulzeitverlängerung - unterrichtet. Die Lehrgangsfächer Deutsch und Mathe  liegen parallel, so dass auch außer differenzierende Maßnahmen ermöglicht werden können.
  2. Die Berufvorbereitung beginnt im 7. Schuljahrgang mit Betriebs-Besichtigungen. In den Jahrgängen 8 und 9 finden Betriebspraktika statt.
  3. Zur Verhaltenseinwirkung im Sinne pro-sozialer Verhaltensentwicklungen wird seit 2007/08 das Kartensystem angewandt.
  4. Zur Absicherung der Personalsituation/Sozialsituation (u. a. besonders) der Leinerstiftkinder finden regelmäßige Gespräche statt mit entsprechenden Erziehungshilfeplan – Vereinbarungen.
  5. Zur Koordination der vielfältigen Kommunikations- und Interaktionsanlässe in der Grundversorgung und MESEO – Arbeit finden regelmäßig Dienstbesprechungen statt.
  6. Die Bewältigung der vielfältigen innovativen Vorhaben erfordern Weiterbildungsmaßnahmen (Informationsweitergabe, SCHILFS) und zusätzliche Gespräche mit außerschulischen Institutionen.
  7. Für den Beratungslehrer entwickelten sich aus den genannten Rahmenbedingungen die folgenden

 

Beratungsanlässe :

 

Einzelfallberatungen

- Lernentwicklung bei Frühförderung, Lern-

fortschrittsverzögerungen, Teilleistungs-
störungen, Hochbegabung

-Sozialisations- u. Persönlichkeitsstörungen

-Erziehungsberatung(Elternberatung)

-Schullaufbahnberatungen/

 Schullaufbahnbegleitungen

 

Systemberatungen

-Informationen über Beratungsangebote an Schulleitung/

Erziehungsberechtigten, Schulvorstand, Förderverein (Flyer),

-Lehrerberatung

-Mitwirkung an strukturellen – innovativen Entwicklungen in den Punkten 1. bis 6.

Diagnostik (Verwaltung und Darstellung)

Koordination der Beratungsanlässe

 

Elternberatung

 

An der David-Fabricius-Schule wird der Beratungsbedarf von Schülerinnen/Schülern und Eltern sehr ernst genommen. Deshalb wird bei Schwierigkeiten der Schülerinnen /Schüler genau hinterfragt, welches die Ursachen sein könnten, um jeweils individuell entscheiden zu können, welchen Beratungsbedarf die Schülerin/der Schüler haben.

 

Dafür besteht die Möglichkeit, den Beratungslehrer einzuschalten und für einen jeweils nötigen Zeitraum regelmäßig Gespräche zu vereinbaren. Dafür gibt es ein extra eingerichtetes Beratungszimmer. Aber auch Gespräche mit dem Klassenlehrer oder der Schulleitung ergeben Beratungsbedarf. Je nach Situation werden in Absprache mit den Eltern verschiedene Beratungsmöglichkeiten initiiert.

 

Dafür stehen nun verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

 

-  es reichen Gespräche mit dem schuleigenen Beratungslehrer;

-  ein Familientherapeut (Herr Wübben) wird eingeschaltet, der z. Teil vom Förderverein der D-F-S finanziert wird. Dieser wird entweder in der Schule arbeiten oder im Elternhaus;

-  Einberufen einer Helferrunde mit dem Regionalteam-Süd (siehe Kooperationsvertrag) um

  • z. B. einen Familienhelfer in der Familie einzusetzen
  • therapeutische Gruppen des Jugendamtes zu nutzen
  • Einschalten der Sozialpädagogen aus dem Bildungsnetzwerk ( siehe Kooperationsvertrag)
  • Beauftragung des Psychotherapeuten des Bildungsnetzwerkes (Herr Finke)
  • Vermittlung zu einem Psychiater und Unterstützung der Eltern bei Terminabsprachen

-  In seltenen Fällen bei eigen- oder fremd verletzendem Verhalten in Zusammenarbeit mit der Polizei, Regionalteam-Süd und Erziehungsberechtigten auch Einweisung in eine Fachklinik

-  bei Kindeswohlgefährdung Unterbringung in eine Notunterkunft des Jugendamtes

 

Bei allen Maßnahmen ist uns die gute Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig. Deshalb werden diese auch immer mit beraten und bei bestehender Überforderung gemeinsam überlegt, welche Unterstützung auch für sie richtig wäre.

 

 

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